2017

Samstag, 11. November 2017

20.30 Uhr, im Spitalhof

Kann Bob Dylan singen?

Die Liedkunst des Nobelpreisträgers
Ein literaturwissenschaftlich-geselliger Vortragsabend mit Peter Schwarz

Lesung

 


20171111 

Hat der Liederschreiber Bob Dylan wirklich den Literatur-Nobelpreis verdient? Sind Lieder überhaupt Literatur? Und falls ja – kann Bob Dylan singen? Welche poetischen Techniken, welche lyrischen Strategien wendet er in seinen Liedern an? Was haben seine oft rätselhaften Sprachbilder zu bedeuten? Stimmt es, dass er vieles aus der Bibel klaut? Fragen über Fragen – um sie geht es bei einem Vortrag mit vielen Original-Dylan-Hörbeispielen. Zur Anwendung kommen knallharte literaturwissenschaftliche Methoden wie Versmaß- und Reimschema-Analyse, aber auch vogelwilde interpretatorische Spekulationen. Das Publikum darf atemlos zuhören, ratlos dazwischenfragen oder schamlos widersprechen, dazu gibt es Getränk. Damit die Fülle der literaturwissenschaftlichen Erkenntnisse nicht zu lawinenartig über die Gäste hereinbricht, folgt dem ersten Vortragsteil (in dem mehrere Lieder Bob Dylans vorgestellt werden) eine Plauder- und Geselligkeitspause, bevor im zweiten Teil  ein einziges, geniales Dylan-Lied Wort für Wort und Zeile für Zeile auseinandergeschraubt, durchgeputzt und wieder zusammengesetzt wird.

Peter Schwarz, 52, stammt aus Ellwangen, lebt in Schwäbisch Gmünd und arbeitet als Zeitungsredakteur in Waiblingen. Mit Bob Dylan befasst er sich seit seinem 15. Lebensjahr.

Eintritt (Abendkasse) : 5,00 €, Mitglieder: 3,00 €
Veranstalter: Kulturverein Stiftsbund e.V., Ellwangen

 

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Freitag, 01. Dezember 2017

20.30 Uhr, im Spitalhof

Simon Pearce

"Allein unter Schwarzen"

 

20171201

Die Süddeutsche Zeitung bezeichnet ihn als „Shooting Star“ der neuen Kabarett & Comedy Szene. Und ja, er ist Schwarz und Urbayer.

Simon Pearce begegnet Rassismus mit Humor und erzählt mit viel Ironie, wie es ist, als Schwarzer mitten im schwarzregierten Bayern aufzuwachsen und zu leben. Immer wieder macht er skurrile Begegnungen: Bob Marley, Gerard Asamoa, schwarze Perle, Maximalpigmentierter - Simon Pearce musste sich aufgrund seiner Hautfarbe schon so einige Namen und Vergleiche anhören 

Und immer wieder hat es mit offenem oder verstecktem Rassismus zu tun, aber auch mit übertriebener political correctness. In seinen Anekdoten übt er Gesellschaftskritik, jedoch ohne den Zeigefinger zu heben, sondern stets augenzwinkernd und mit einer großen Portion Selbstironie. Land oder Stadt, Osten oder Süden - Engstirnigkeit, Rassismus und überkorrekte Befangenheit finden sich überall.

Simon Pearce bietet gute Unterhaltung und eine Spielfreude, die greifbar zu sein scheint. Auch wenn einem oftmals das Lachen im Halse stecken bleibt. Aber manchmal hilft halt nur eine ordentliche Portion Humor. Und diese bringt Simon Pearce definitiv mit!

simonpearce.de

Vorverkauf: Tourist-Information im Ellwanger Rathaus, Tel.: 07961/84303

Preise: € 18,00/13,00/5,00
Veranstalter: Kulturverein Stiftsbund e.V., Ellwangen

 

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Freitag, 22. September 2017

20.30 Uhr, im Spitalhof

Bairisch Diatonischer Jodelwahnsinn

Kleinkunst

"Der Name ist Programm"

 


20170922 

Der „Jodelwahnsinn“ präsentiert ein facettenreiches und spannendes Instrumentarium: Acoustic- & Electric Guitars, Geige, Tuba und diatonische Ziach bringen abenteuerlich extravagante Arrangements mit außergewöhnlichen Sounds zum Klingen. Da werden Instrumente gestreichelt und gequält und bairisches Liedgut gejodelt und gerappt. Die Texte sind mal raffiniert hintergründig gewürzt, mal melancholisch und doch wieder schonungslos kritisch. Mit viel Humor und Zug, dazwischen aber auch mal mit leiser Poesie, beleuchten die Künstler das Zusammenprallen der modernen digitalen Welt mit Tradition, Gemütlichkeit und der unerschütterlich pragmatischen Einstellung des "bairisch gesunden Menschenverstandes".

„Musik und Texte, die einen einfach packen, auch wenn man mit dem Kopf noch ganz woanders ist... Anarcho-Volksmusik stand früher auf dem Stempel der Truppe, und offenbar sah man für den Jodelwahnsinn reloaded wenig Veranlassung, daran etwas zu ändern.“  Süddeutsche Zeitung

Jodelwahnsinn-Gründer Otto Göttler und seine Mitstreiterin Petra Amasreiter haben dafür den Allround-Musiker Wolfgang Neumann ins Team berufen. Der Bairisch Diatonische Jodelwahnsinn kommt authentisch daher, bairisch-gradraus und anarchisch - kultiges Musikkabarett, mutterwitzig, aberwitzig, schlitzohrig!

bairisch-diatonischer-jodelwahnsinn.de

Vorverkauf: Tourist-Information im Ellwanger Rathaus, Tel.: 07961/84303

Preise: € 18,00/13,00/5,00
Veranstalter: Kulturverein Stiftsbund e.V., Ellwangen

 

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Freitag, 20. Oktober 2017

20.30 Uhr, im Spitalhof

HG Butzko

"Menschliche Intelligenz"

 

20171020

 

 

„Im Namen des Geistes, des Herzens, und der heiligen Lust am Leben“ geht HG Butzko in seinem neuen Programm zu Werke, wenn er als „gläubiger Atheist“ wider die Religionen und ihre Apologeten wettert. Einzig den Glauben als Privatangelegenheit der Religiösen respektierend, zieht der Kabarettist gegen alle Religionsorganisationen und diejenigen rhetorisch zu Felde, die Religion politisch instrumentalisieren.

Der Träger des bayerischen Kabarettpreises im vergangenen Jahr ist der heimliche Star auf Deutschlands Kleinkunstbühnen: Der Hirnschrittmacher des deutschen Kabaretts.
Denn wenn der Gelsenkirchener auf der Bühne steht, zu allem und jedem seine ganz spezielle Meinung äußert, und dabei die großen Zusammenhänge so beleuchtet, als würden sie "umme Ecke" stattfinden, dann gelingt ihm das seltene Kunststück, einem Publikum aus dem Herzen zu sprechen.

http://www.hgbutzko.de

Vorverkauf: Tourist-Information im Ellwanger Rathaus, Tel.: 07961/84303

Preise: € 18,00/13,00/5,00
Veranstalter: Kulturverein Stiftsbund e.V., Ellwangen

 

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Freitag, 26.Mai 2017

20.00Uhr, im Spitalhof

Dada Peng

Konzertlesung

"Vom Leben und Sterben" / "Scheiß auf's Schicksal"

 Kooperationsveranstaltung mit dem Hospizverein Ellwangen zu dessen 10–jährigem Jubiläum


20170526 

 

Der junge Autor von "Mein Buch vom Leben und Sterben" und "Scheiß aufs Schicksal" ist gleichzeitig Sänger und Songwriter. Dada Peng, der eigentlich Mirko Klos heißt, versammelt darin Geschichten, Gedanken, Fragen, Songs und Gedichte. Er erlebte früh den Tod von Tante und Großvater und dann starben in kürzester Zeit Vater, Cousin, Großmutter und Mutter.

Dada Peng, geboren 1974, Studium der Film- und Fernsehwissenschaften und Anglistik, lebte in den USA und bereiste die ganze Welt. 

Seine künstlerische Laufbahn begann er als Tänzer an der Dortmunder Oper. Dada Peng arbeitete als Moderator und Drehbuchautor an über 400 Produktionen für das Tigerenten Clubhaus (KIKA) und die Kinder Talkshow Yo!Yo!kids (SWR) mit. 

Er war viele Jahre ehrenamtlicher Mitarbeiter in einem Hospiz und engagiert sich seitdem in der Hospizbewegung. Im Januar 2015 wurde ihm der Ehrenpreis des Deutschen Hospiz- und Palliativverbands im Bereich Medien und Öffentlichkeit verliehen.

In einem Interview antwortete er auf die Frage nach dem Tod: "Für mich ist der Tod ein Übergang. So wie die Geburt auch ein Übergang ist. So wie es einen Übergang vom Winter zum Frühling gibt, einen Übergang von Regen zu Schnee. Ich weiss nicht, wohin dieser Übergang führt, das finde ich auch nicht wichtig. Ich habe auch auf viele Fragen diesbezüglich auch keine Antwort, aber durch die Dinge, die ich erlebt habe, habe ich ein Gefühl, eine Ahnung und das genügt mir zum jetzigen Zeitpunkt."

Vorverkauf: Tourist-Information im Ellwanger Rathaus, Tel.: 07961/84303

Preise: € 18,00/12,00/5,00
Veranstalter: Kulturverein Stiftsbund e.V., Ellwangen

 

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